Bei meiner
Recherche im Internet habe ich viele Kommentare und Bewertungen zu der Tour
nach Hebron gelesen und wundere mich nun, warum diese so abgefeiert wird.
Viele Kommentatoren sind voll des Lobes ob der Möglichkeit auf komplexe
Fragen vielseitige Antworten bekommen zu haben. Bin ich nur zu anspruchsvoll,
um Ähnliches zu empfinden? Ich weiß es nicht. Was ich aber weiß, ist, dass
diese Tour dennoch ein voller Erfolg für mich war. Wenn auch auf ganz andere
Art und Weise, als vormals angenommen.
Ich habe durch die betonierten Sichtweisen unserer Gesprächspartner einen eindrucksvollen Eindruck in deren Denke und die Problematik bekommen. Ich bilde mir ein ansatzweise zu verstehen, wie manche Akteure zu ticken und warum der Nahostkonflikt, wenn auch hier nur in einer seiner vielen Facetten dargestellt, derart kompliziert zu sein scheint. Dafür haben sich die investierte Zeit, die Energie und das Geld allemal gelohnt. Vielen Dank!
So beschließe ich meine Ohren nicht weiter mit dem weißen Rauschen Burzums zu malträtieren und mir lieber Jimmy Somerville zu gönnen. Jimmy Somerville geht immer. Wenn ich gute Laune brauche, dann höre ich Jimmy Somerville. Jimmy Somerville ist der Shit! Ich entscheide mich für ein Medley seiner bekanntesten Songs. Zuerst „Never can say Goodbye“, dann „You make me feel“, welches in „Don`t leave me this way“ übergeht, gefolgt von „Love to love you Baby“. Ich spüre das Serotonin in mir aufwallen und werde mir wieder einmal bewusst, wie viel Glück ich in meinem Leben bis jetzt gehabt habe. Ich bin zwar nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren, habe aber eine solide deutsche Mittelklassenkindheit erlebt. Sicherlich mit all ihren von den Großeltern an die Eltern weitervererbten Weltkriegsneurosen, aber dennoch geborgen und stets abgesichert.
Zwar verfliegt der Unmut nicht sofort, aber ich fühle mich zusehens besser. Der Bus ist deutlich schneller als auf der Hinfahrt und schon nach einer Stunde erreichen wir gegen 18:30 den Busbahnhof in Jerusalem. Ich verabschiede mich von Tim und der Gruppe und begebe mich schnellstmöglich zur Straßenbahn, da ich meinen Rucksack aus dem Hostel holen will und schnell wieder zurück zum Busbahnhof möchte. Ich möchte spätestens um 20:00 im Bus nach Tel Aviv sitzen. Morgen wird mein letzter voller Tag in Israel sein, bevor ich am Dienstagmorgen zurück nach Berlin fliege. Ich habe mir bereits ein Hostel gebucht, dass eine knappe halbe Stunde Fußmarsch vom Busbahnhof entfernt, unweit der Altstadt des Stadtteils Jaffa liegt. Dort möchte ich nicht später als 22:00 Uhr einchecken und mich einfach nur aufs Ohr hauen und morgen einen letzten entspannten Tag mit Baden, Sightseeing und Müßiggang verbringen. Tatsächlich besteige ich gegen 20:00 Uhr den Schnellbus und bin bereits eine dreiviertel Stunde später in Tel Aviv. Unterwegs falle ich in einen bleiernen halbstündigen Schlaf und schrecke in dem Moment auf, wo der Bus in die Parkbucht einfährt. Obwohl noch benommen finde ich sofort den richtigen Ausgang und laufe auf direktem Wege zum Hostel, wo ich um 21:15 eintreffe. Dieses befindet sich in einer alten Fabriketage und erweckt eine saubere und ruhige Atmosphäre. Genau das, was ich jetzt brauche. Ich checke ein und bekomme ein Bett am Fenster mit schweren Vorhängen zum Separieren von der Umwelt zugewiesen. Ich nehme eine Dusche und will mich noch ein wenig zum Herunterkommen in die Lobby setzen. Dort trifft mich direkt der Schlag; die Person, die raumgreifend auf der großen Couch sitzt, kenne ich doch. Bevor ich mich umdrehen und weglaufen kann, scheint beim Gegenüber ebenfalls das Erkennen einzusetzen. Mit einer Mine, bestehend aus freudiger Überraschung, großmütiger Milde, Dominanz, Mütterlichkeit und Herrlichkeit erhebt die Person ihre Stimme und spricht:
„Oh, what a wonder! Philipp from Germany! The Genius is back!“
Gottverdammt! Ja, davon hat sie gesprochen, dass sie von Ofirs Apartement in ein Hostel wechseln will. Aber warum ist immer noch hier? Hat die kein Zuhause? I
ch lächle bedeppert zurück und stammle: „Hey Reha, nice to meet you“.
Das nun folgende wirkt wie ein Gag aus einem schlechten Film, ist aber wirklich so passiert. Sie schlägt mit der rechten Hand auf die Couch, wohl um mich wie ein Schoßhündchen neben sich zu dirigieren. Ich gebe ihr, mit Blick auf die Tür und der Äußerung noch mal ans Wasser gehen zu wollen, jedoch zu verstehen, dass ich andere Pläne habe und ihrem irren Bann nicht unterliege.
Hört der Wahnsinn heute denn gar nicht mehr auf?
Mental, wie körperlich lädiert schlendere ich durch den milden Abend die wenigen hundert Meter zum Hafen Jaffas, und komme dabei soweit herunter, dass ich den Blick über die hell erleuchtete Skyline Tel-Avis genießen kann. Das gibt mir die nötige Ruhe, um den Tag Revue passieren zu lassen und neue Reisepläne zu schmieden.
Ich habe so vieles in der Welt noch nicht gesehen; will noch so viel entdecken und erleben. Seit ich denken kann ist in mir eine Energie, die mich beständig nach draußen zieht. Egal ob jetzt hier am Hafen von Jaffa, in Phasen der Langeweile auf Arbeit, beim Spazieren, oder einfach als spontane Einfälle im Alltag. Egal ob in die nähere Umgebung, oder zunehmend in die weite Welt. Dem gegenüber stehen ausführliche Reisen in mein Inneres zu den Wurzeln meines Charakters, mit dem ich mich, nach vielen Jahren der Ausbildung und Arbeit, einer Handvoll längerer Beziehungen, Freundschaften etc., und nicht zu Letzt der Geburt meiner Kinder, deren Erziehung und dem letztlich gescheiterten Versuch mit ihrer Mutter eine nachhaltige Beziehung zu gestalten, letztendlich versöhnt habe und mich heute endlich ganz gut leiden kann. Bei mir brauchten die Dinge eben immer schon ihre Zeit. Heute bin ich 37Jahre alt, befinde mich wohl aber erst geistig auf dem Stand eines 30jährigen. Das meine ich übrigens ernst und durchaus positiv.
Ich weiß noch, wie ich, gerade 16 Jahren alt geworden, also in einem Alter, in dem ich eigentlich ein notgeiler Motherfucker hätte sein sollen, das erste Mal die Gelegenheit hatte mit meiner damaligen Freundin zu schlafen. Die hat die ganze Zeit an mir rumgefummelt und ich habe mir nur gedacht: „Was macht die da eigentlich…?“
Glücklicherweise habe ich damals erste Kiff-Experimente gemacht und bin einfach eingeschlafen, bevor es ernst wurde. Danach habe ich mich einfach nicht mehr gemeldet und die Sache verlief im Sande. Daraufhin hat es noch eine ganze Weile gedauert, bis ich mich zum Club der richtigen Männer zählen konnte. Auch in meinem Schul- und Ausbildungsweg bin ich erst spät in Gang gekommen. Ich wechselte vom Gymnasium auf die Realschule, blieb sitzen, wurde wieder hochgestuft, nur um wieder sitzen zu bleiben und machte mit Ach und Krach die mittlere Reife. Die Lehrer konnten nichts mit meiner Person anfangen und ich nichts mit dem System Schule. Das Fachabitur habe ich lediglich bestanden, weil der Mathelehrer drei Augen zudrückte. Erst im Bachelorstudium, dass ich mir entgegen aller starren Anwesenheitslisten zum Trotz und gemäß der Erfüllung meiner, zur Deckung meiner Kosten, drei Jobs gerecht zu werden, so gebogen habe, wie es mir passte, sah ich erstmals Land in Sicht und konnte später beruflich zeigen, dass nicht alle Hoffnung bei dem Jungen verloren ist.
Als es in der Beziehung zur Mutter meiner Kinder vor einigen Jahren mal heftig kriselte, bin ich zu einer Psychiaterin gegangen, habe dort meine Symptome geschildert und einen ADHS-Test „bestanden“. Das war der Anfang eines allmählichen Verständnisses meiner Persönlichkeit, welches langsam dazu geführt hat, dass ich mich heute weitestgehend glücklich und frei fühle. Dazu kommt eine mir gegebene Resilienz, die ich immer unbewusst gespürt habe und ein Hauch Narzissmus, der wohlmöglich einige Beziehungen und Möglichkeiten im Laufe der Jahre kaputt gemacht hat, mich aber befähigt mir stets das zu nehmen, was mir meiner Meinung nach gut tut und sogar jetzt dazu dient mich in Form dieses Textes in aller Öffentlichkeit aufzuspielen.
Nach so viel Bedeutungsschwere sehne ich mich nach einem entspannten Tag am Meer und gehe erhobenen Hauptes zurück zum Hostel. Reha sitzt nicht mehr in der Lobby, dafür aber zwei junge Frauen aus Deutschland, von der die eine heute die Nachtschicht im Hostel innehat. Ich grüße, setze mich hin, surfe ein wenig im Internet und lausche der Konversation. Die beiden tauschen sich darüber aus, dass „die dicke Alte“ es doch tatsächlich fertig gebracht hätte sich von einer anderen Touristen waschen zu lassen. Mir rollen sich die Fußnägel hoch bei dem Gedanken, wen sie meinen könnten und welche Bilder mich nun ins Bett verfolgen werden. Na vielen Dank auch und Gute Nacht!
Ich habe durch die betonierten Sichtweisen unserer Gesprächspartner einen eindrucksvollen Eindruck in deren Denke und die Problematik bekommen. Ich bilde mir ein ansatzweise zu verstehen, wie manche Akteure zu ticken und warum der Nahostkonflikt, wenn auch hier nur in einer seiner vielen Facetten dargestellt, derart kompliziert zu sein scheint. Dafür haben sich die investierte Zeit, die Energie und das Geld allemal gelohnt. Vielen Dank!
So beschließe ich meine Ohren nicht weiter mit dem weißen Rauschen Burzums zu malträtieren und mir lieber Jimmy Somerville zu gönnen. Jimmy Somerville geht immer. Wenn ich gute Laune brauche, dann höre ich Jimmy Somerville. Jimmy Somerville ist der Shit! Ich entscheide mich für ein Medley seiner bekanntesten Songs. Zuerst „Never can say Goodbye“, dann „You make me feel“, welches in „Don`t leave me this way“ übergeht, gefolgt von „Love to love you Baby“. Ich spüre das Serotonin in mir aufwallen und werde mir wieder einmal bewusst, wie viel Glück ich in meinem Leben bis jetzt gehabt habe. Ich bin zwar nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren, habe aber eine solide deutsche Mittelklassenkindheit erlebt. Sicherlich mit all ihren von den Großeltern an die Eltern weitervererbten Weltkriegsneurosen, aber dennoch geborgen und stets abgesichert.
Zwar verfliegt der Unmut nicht sofort, aber ich fühle mich zusehens besser. Der Bus ist deutlich schneller als auf der Hinfahrt und schon nach einer Stunde erreichen wir gegen 18:30 den Busbahnhof in Jerusalem. Ich verabschiede mich von Tim und der Gruppe und begebe mich schnellstmöglich zur Straßenbahn, da ich meinen Rucksack aus dem Hostel holen will und schnell wieder zurück zum Busbahnhof möchte. Ich möchte spätestens um 20:00 im Bus nach Tel Aviv sitzen. Morgen wird mein letzter voller Tag in Israel sein, bevor ich am Dienstagmorgen zurück nach Berlin fliege. Ich habe mir bereits ein Hostel gebucht, dass eine knappe halbe Stunde Fußmarsch vom Busbahnhof entfernt, unweit der Altstadt des Stadtteils Jaffa liegt. Dort möchte ich nicht später als 22:00 Uhr einchecken und mich einfach nur aufs Ohr hauen und morgen einen letzten entspannten Tag mit Baden, Sightseeing und Müßiggang verbringen. Tatsächlich besteige ich gegen 20:00 Uhr den Schnellbus und bin bereits eine dreiviertel Stunde später in Tel Aviv. Unterwegs falle ich in einen bleiernen halbstündigen Schlaf und schrecke in dem Moment auf, wo der Bus in die Parkbucht einfährt. Obwohl noch benommen finde ich sofort den richtigen Ausgang und laufe auf direktem Wege zum Hostel, wo ich um 21:15 eintreffe. Dieses befindet sich in einer alten Fabriketage und erweckt eine saubere und ruhige Atmosphäre. Genau das, was ich jetzt brauche. Ich checke ein und bekomme ein Bett am Fenster mit schweren Vorhängen zum Separieren von der Umwelt zugewiesen. Ich nehme eine Dusche und will mich noch ein wenig zum Herunterkommen in die Lobby setzen. Dort trifft mich direkt der Schlag; die Person, die raumgreifend auf der großen Couch sitzt, kenne ich doch. Bevor ich mich umdrehen und weglaufen kann, scheint beim Gegenüber ebenfalls das Erkennen einzusetzen. Mit einer Mine, bestehend aus freudiger Überraschung, großmütiger Milde, Dominanz, Mütterlichkeit und Herrlichkeit erhebt die Person ihre Stimme und spricht:
„Oh, what a wonder! Philipp from Germany! The Genius is back!“
Gottverdammt! Ja, davon hat sie gesprochen, dass sie von Ofirs Apartement in ein Hostel wechseln will. Aber warum ist immer noch hier? Hat die kein Zuhause? I
ch lächle bedeppert zurück und stammle: „Hey Reha, nice to meet you“.
Das nun folgende wirkt wie ein Gag aus einem schlechten Film, ist aber wirklich so passiert. Sie schlägt mit der rechten Hand auf die Couch, wohl um mich wie ein Schoßhündchen neben sich zu dirigieren. Ich gebe ihr, mit Blick auf die Tür und der Äußerung noch mal ans Wasser gehen zu wollen, jedoch zu verstehen, dass ich andere Pläne habe und ihrem irren Bann nicht unterliege.
Hört der Wahnsinn heute denn gar nicht mehr auf?
Mental, wie körperlich lädiert schlendere ich durch den milden Abend die wenigen hundert Meter zum Hafen Jaffas, und komme dabei soweit herunter, dass ich den Blick über die hell erleuchtete Skyline Tel-Avis genießen kann. Das gibt mir die nötige Ruhe, um den Tag Revue passieren zu lassen und neue Reisepläne zu schmieden.
Ich habe so vieles in der Welt noch nicht gesehen; will noch so viel entdecken und erleben. Seit ich denken kann ist in mir eine Energie, die mich beständig nach draußen zieht. Egal ob jetzt hier am Hafen von Jaffa, in Phasen der Langeweile auf Arbeit, beim Spazieren, oder einfach als spontane Einfälle im Alltag. Egal ob in die nähere Umgebung, oder zunehmend in die weite Welt. Dem gegenüber stehen ausführliche Reisen in mein Inneres zu den Wurzeln meines Charakters, mit dem ich mich, nach vielen Jahren der Ausbildung und Arbeit, einer Handvoll längerer Beziehungen, Freundschaften etc., und nicht zu Letzt der Geburt meiner Kinder, deren Erziehung und dem letztlich gescheiterten Versuch mit ihrer Mutter eine nachhaltige Beziehung zu gestalten, letztendlich versöhnt habe und mich heute endlich ganz gut leiden kann. Bei mir brauchten die Dinge eben immer schon ihre Zeit. Heute bin ich 37Jahre alt, befinde mich wohl aber erst geistig auf dem Stand eines 30jährigen. Das meine ich übrigens ernst und durchaus positiv.
Ich weiß noch, wie ich, gerade 16 Jahren alt geworden, also in einem Alter, in dem ich eigentlich ein notgeiler Motherfucker hätte sein sollen, das erste Mal die Gelegenheit hatte mit meiner damaligen Freundin zu schlafen. Die hat die ganze Zeit an mir rumgefummelt und ich habe mir nur gedacht: „Was macht die da eigentlich…?“
Glücklicherweise habe ich damals erste Kiff-Experimente gemacht und bin einfach eingeschlafen, bevor es ernst wurde. Danach habe ich mich einfach nicht mehr gemeldet und die Sache verlief im Sande. Daraufhin hat es noch eine ganze Weile gedauert, bis ich mich zum Club der richtigen Männer zählen konnte. Auch in meinem Schul- und Ausbildungsweg bin ich erst spät in Gang gekommen. Ich wechselte vom Gymnasium auf die Realschule, blieb sitzen, wurde wieder hochgestuft, nur um wieder sitzen zu bleiben und machte mit Ach und Krach die mittlere Reife. Die Lehrer konnten nichts mit meiner Person anfangen und ich nichts mit dem System Schule. Das Fachabitur habe ich lediglich bestanden, weil der Mathelehrer drei Augen zudrückte. Erst im Bachelorstudium, dass ich mir entgegen aller starren Anwesenheitslisten zum Trotz und gemäß der Erfüllung meiner, zur Deckung meiner Kosten, drei Jobs gerecht zu werden, so gebogen habe, wie es mir passte, sah ich erstmals Land in Sicht und konnte später beruflich zeigen, dass nicht alle Hoffnung bei dem Jungen verloren ist.
Als es in der Beziehung zur Mutter meiner Kinder vor einigen Jahren mal heftig kriselte, bin ich zu einer Psychiaterin gegangen, habe dort meine Symptome geschildert und einen ADHS-Test „bestanden“. Das war der Anfang eines allmählichen Verständnisses meiner Persönlichkeit, welches langsam dazu geführt hat, dass ich mich heute weitestgehend glücklich und frei fühle. Dazu kommt eine mir gegebene Resilienz, die ich immer unbewusst gespürt habe und ein Hauch Narzissmus, der wohlmöglich einige Beziehungen und Möglichkeiten im Laufe der Jahre kaputt gemacht hat, mich aber befähigt mir stets das zu nehmen, was mir meiner Meinung nach gut tut und sogar jetzt dazu dient mich in Form dieses Textes in aller Öffentlichkeit aufzuspielen.
Nach so viel Bedeutungsschwere sehne ich mich nach einem entspannten Tag am Meer und gehe erhobenen Hauptes zurück zum Hostel. Reha sitzt nicht mehr in der Lobby, dafür aber zwei junge Frauen aus Deutschland, von der die eine heute die Nachtschicht im Hostel innehat. Ich grüße, setze mich hin, surfe ein wenig im Internet und lausche der Konversation. Die beiden tauschen sich darüber aus, dass „die dicke Alte“ es doch tatsächlich fertig gebracht hätte sich von einer anderen Touristen waschen zu lassen. Mir rollen sich die Fußnägel hoch bei dem Gedanken, wen sie meinen könnten und welche Bilder mich nun ins Bett verfolgen werden. Na vielen Dank auch und Gute Nacht!
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